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Geschichtliche Entwicklung des Schulprojektes in Guatemala
(Eberhard Nusch, Vorstandsmitglied)

1. Die Anfänge (1995/96)
2. Fortgang des Projektes (1997 - 2008)
3. Endlich Wasser! (2004)
4. Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Grundschule
5. Vom Samen zum Baum (Kurzer Überblick 1996 - 2008)
6. Situation in Guatemala
7. Die finanziellen Mittel unseres Vereins
8. Hoffung und Aufbruch

1. Die Anfänge (1995/96)


Renate Hänsler
über ihre ersten Eindrücke aus Guatemala:

„Bei einem Besuch meines Sohnes in Guatemala machten wir einen Ausflug in die
Region ALDEA LAURA.
Die Schönheit der Landschaft
hat mich fasziniert . . .
Hochland von Guatemala
Landschaft im Hochland von Guatemala

Blechhütten
Blechhütten

. . . Noch prägender aber war der Eindruck, den ich von der Armut und Chancenlosigkeit der dortigen Bevölkerung bekommen habe. Speziell die Kinder haben dort keine faire Chance für eine schulische und berufliche Entwicklung.
Bei einem anschließenden Gespräch mit Teodoro Xiloj aus Chocruz wurde mir klar, dass der Eindruck aus Aldea Laura repräsentativ für die Situation in weiten Teilen Guatemalas war.
Auch in Chocruz, auf fast 2700 m Höhe, eine Region der Mayabevölkerung, gab es keine Schule. Es gab keinen Strom. Es gab kein fließendes Wasser. Minimale Chancen also für eine hoffnungsvolle Zukunft!“
So schreibt Renate Hänsler über ihre ersten Eindrücke aus Guatemala. Und sie wollte Abhilfe schaffen.
 
So gründete sie im November 1995 mit Freunden und Bekannten den Verein
„Zukunft für Kinder – Aldea Laura e.V.“.

Sehr früh konzentrierte sich der Verein vor allem auf die Förderung des Ortes Chocruz. Durch Mitgliedsbeiträge, Patenschaften und Spenden sollte Geld für die Verbesserung der Situation der Kinder in diesem Bergdorf zusammenkommen.
Außerdem wurden bald kunsthandwerkliche Produkte aus Guatemala hier in Nürnberg und anderen Orten zum Verkauf angeboten, womit kleine Familienbetriebe unterstützt wurden und gleichzeitig der Erlös aus dem Verkauf unserem Projekt zugute kam.
Markt mit kunsthandwerklichen Artikeln
Markt mit kunsthandwerklichen Artikeln

Altes Backhaus
Das alte Backhaus - die erste Schule

1996 beginnt der Schulbetrieb in Chocruz – und man höre und staune: ohne Schulgebäude! Das Backhaus wird ausgeräumt, einfache Bänke und Tische werden gezimmert.

Mit 12 Kindern beginnt der Schulbetrieb, wobei schon 20 auf der Warteliste stehen. Eine sehr engagierte Lehrerin konnte gewonnen werden, die selbst aus ganz einfachen Verhältnissen stammt. Vormittags unterrichtete sie 65 Kinder an einer staatlichen Schule und am Nachmittag kam sie nach Chocruz.

Der Unterricht findet nicht nur im Backhaus statt, sondern auch im Freien, wo man im Sand die ersten Schreibversuche unternehmen konnte, denn Schreibmaterial war ja noch kaum vorhanden.

Aber das waren erst die Anfänge. Viele Eltern warteten darauf, dass es auch für ihre Kinder eine Möglichkeit zur Ausbildung gäbe. So musste sehr schnell eine 2. Unterrichtsgruppe ins Auge gefasst werden. Aber dafür benötigt man Räumlichkeiten! Und außerdem stellte sich bald heraus, dass die Kinder ja auch etwas zu essen bräuchten und dass es um ihre gesundheitliche Situation ganz schlecht bestellt war. Es musste weiter geplant werden. Aus kleinen Anfängen entwickelt sich ein immer größeres Projekt.

>>>2. Fortgang des Projektes (1997 - 2008)

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