Logo 1 Zukunft für Kinder - Aldea Laura e.V. Logo 2
Home
Info Projekt Chronik Erfolge Anregungen Verein Berichte Helfen Fotos Sitemap English

Geschichtliche Entwicklung des Schulprojektes in Guatemala
(Eberhard Nusch, Vorstandsmitglied)

1. Die Anfänge (1995/96)
2. Fortgang des Projektes (1997 - 2008)
3. Endlich Wasser! (2004)
4. Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Grundschule
5. Vom Samen zum Baum (Kurzer Überblick 1996 - 2008)
6. Situation in Guatemala
7. Die finanziellen Mittel unseres Vereins
8. Hoffung und Aufbruch

3. Endlich Wasser! (2004)


Ein großes Problem war schon immer die Wasserversorgung.
 
Ein kleiner, oft verdreckter Bach (der im Sommer oft nicht einmal genug Wasser führte) war für die Menschen dort oben der einzige Wasserzugang.
So musste für die Schule aus der ca. 8 km entfernen Stadt regelmäßig Wasser in großen Behältnissen geholt werden.
Das war nicht nur teuer, sondern auch mit großem Aufwand verbunden. Man versuchte in der Regenzeit Wasser in Auffangbecken zu sammeln, man unternahm verschiedene Bohrungen, die aber zu keinem Ergebnis führten.

Es war ein großes Ereignis, als im Januar 2004
zum ersten Mal im Dorf Chocruz
und in der Küche unserer Schule ein Wasserhahn
(bisher kannte man so etwas dort oben nicht)
aufgedreht wurde und frisches Wasser heraussprudelte.
Wasserreservoir
23 solcher Wasserreservoris in ca. 20 km Entfernung mussten
erworben und gemauert werden

Küche
Arbeit in der Küche

23 Quellgebiete mussten gekauft,
unzählige Wegerechte erworben werden,
eine 22 km lange Leitung musste in einer Tiefe von einem Meter verlegt werden
(was die Dorfbewohner von Chocruz in unendlich vielen freiwilligen Stunden taten),
12 Zwischenspeicher waren notwendig.

Soweit ich weiß, wurde das in der Hauptsache von einer italienischen Entwicklungsorganisation geplant und finanziert, aber wegen staatlicher Verzögerungen stand das ganze Projekt vor dem Aus. So steuerte der Verein
„Zukunft für Kinder – Aldea Laura“
die fehlenden Mittel bei, so dass die Wasserversorgung endlich gesichert werden konnte.
WASSER!!
 
„Wasser, du hast weder den Geschmack, noch Farbe,
noch Aroma. Man kann dich nicht beschreiben.
Man schmeckt dich, ohne dich zu kennen.
Es ist nicht so, dass man dich zum Leben braucht:
DU BIST DAS LEBEN“.
So beschreibt es Antoine de Saint–Exupéry.
 
Das Wasserfest
war für die Dorfbewohner in Chocruz
und für die Mitglieder, Förderer und Freunde
unseres Vereins hier in Nürnberg
ein ganz großes Ereignis.
 
Schließlich wissen wir alle, dass Wasser die Grundvoraussetzung für jegliches Leben ist.
Genauso wichtig ist ein leichter Zugang zum Wasser,
denn schließlich sollen ja die Kinder in Chocruz
die Schule besuchen
und ihre Zeit nicht mit Wasserholen verbringen.


Calla
Wie diese Calla im Gestrüpp,
so ist unsere Schule ein kleines Paradies inmitten der Armut

Innenhof
Innenhof der Schule

Schulische Bildung,
eine tägliche Mahlzeit,
Wasser und
ärztliche Versorgung

 – in Chocruz war ein
kleines bescheidenes
Paradies
entstanden, freilich ein Paradies,
das der weiteren Pflege bedarf.


>>>4. Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Grundschule



Zurück zur Startseite