Seit Jahrzehnten ist das nun in Guatemala so: Die Machthaber, fast  immer ganz in der Nähe des Militärs, bereichern sich auf Kosten der Armen: Der Haushalt 2021 wird durchgepeitscht, Schulden in Rekordhöhe werden gemacht, Analphabetismus und Armut sind schon lange auf Rekordhöhe, aber die Ausgaben im Bildungs-, Gesundheits und Sozialsektor werden gleichzeitig gekürzt.  Wohin fließt denn nun das aufgenommene Geld? Ist es da erstaunlich, dass die vielen Proteste und Demonstrationen der letzten Jahrzehnte nun in Gewalt ausarten?

SZ-Artikel vom 23. Nov. 2020

Und dabei könnte es doch ganz anders gehen:  Unser Projekt wird finanziert von denen, die finanziell auf der Sonnenseite des Lebens stehen und sie wollen helfen, damit wenigstes an einem Ort menschenunwürdige Verhältnisse verändert und verbessert werden.

Aber anscheinend funktioniert das nur im kleinen Maßstab.