Auf verschiedene Anfragen von unserer Seite hat Juan, der Direktor geantwortet:

  • Unter den Lehrern, Angestellten und Schülern ist trotz Corona alles in Ordnung. Regelmäßiger Unterricht unter den üblichen Hygienemaßnahmen findet statt. Schwer ist es für die Kinder, die keine Eltern haben.
  • In den staatlichen Schulen gibt es anscheinend seit März keinen Unterricht
  • Die Zahlen zu Corona in Guatemala (Verstorbene, Inzidenzwerte) sind unzuverlässig, insofern können keine verlässlichen Angaben gegeben werden.
  • Korruption ist in Guatemala gleichsam täglich Brot, vor allem ausgehend vom Präsidenten und den politischen Entscheidungsträgern. Z.B. hat das Bildungsministerium für sehr viel Geld eine studentische Versicherung eingerichtet, aber die Kinder/Schüler haben keinen Zugang zu ihr. Wo ist wohl das „investierte“ Geld??

An dem bereits gekauften Quellplatz ist man tatsächlich fündig geworden; über 360 m scheint bereits eine Leitung zur Schule verlegt zu sein, so dass dort tatsächlich wohl quellfrisches Wasser ankommt (Der Direktor hat per WhatsApp am 30.4. ein Video mit aus einer Leitung sprudelndem Wasser geschickt). Bravissimo!!

Am 29. April war ganz überraschend der Kanzler der deutschen Botschaft (Oliver Jüngel) im Projekt. Es gab vorher ein langes und intensives Tel.-Gespräch mit der Sekretärin der dt. Botschaft, die anscheinend das Ganze in die Wege geleitet hat. Auf die Frage des Kanzlers, wie die Botschaft das Projekt unterstützen kann bzw. was Juan, der  Direktor unserer Schule sich wünscht, nannte er die Aufstockung des Schulgebäudes. Mal sehen, ob da was draus wird!

Der Kanzler vor den Gemälden des Vereinsvorstandes

Begrüßung des Kanzlers

Besuch einer Klasse

 

Desinfektion

 

Bevor die Eltern ihre Lebensmittel holen, müssen sie die Hände desinfizieren. Anscheinend bereiten jetzt die Lehrer nicht mehr einzelne Lebensmittelpakete für die 150 Familien vor, sondern die Eltern können sich in einem bestimmten Rahmen das mitnehmen, was sie benötigen.

Hier auf dieser Homepage unter „Berichte“ gibt es interessante und aktuelle Infomationen über die Situation an der mexikanisch-amerikanischen Grenze, angeregt durch einen Artikel in der SZ vom April 2021.

Unsere Jahreshauptversammlung am 18. Sept. in der Oase in Mögeldorf haben wir fest im Blick.